AUTOTHEMEN

 In unseren Autothemen finden Sie alle im Laufe der Zeit erschienenen Beiträge zu Technik- und Servicethemen rund ums Auto.

Aktuelle Themen rund ums Auto

Interessante Informationen zu innovativen Produkten, zur Fahrzeug- und Verkehrssicherheit oder Hintergrundfakten. Das Spektrum an Artikeln wird ständig erweitert. Es lohnt sich also, öfter einmal hereinzuschauen!

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Sicherheit

Neue Sommerreifen im Test

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Deshalb hat der ADAC auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Stiftung Warentest die aktuellen Sommerreifen unter die Lupe genommen. Die wichtigsten Ergebnisse hat AUTOFIT® für Sie zusammengefasst.
Kennen Sie die Marken Wanli, Trayal oder Sava? Nein? Kein Wunder. Inzwischen gibt es so viele Billigreifen auf dem Markt, dass es selbst Profis schwer fällt den Überblick zu behalten. Umso wichtiger sind die regelmäßigen Sommerreifentests des ADAC. Denn hier muss jeder Gummi zeigen, was er wirklich kann.
Im Mittelpunkt der Tests standen auch dieses Mal das Kurven- und Bremsverhalten auf den unterschiedlichsten Untergründen, wie hoch die Laufgeräusche sind sowie das Fahrverhalten auf trockener und insbesondere nasser Fahrbahn. Aber auch das wichtige Thema Kraftstoffverbrauch haben die ADAC-Experten berücksichtigt und den Rollwiderstand der einzelnen Reifen gemessen.

Reife(n)prüfung mit vielen guten Noten.?

Erfreuliche Nachricht der Tester: Egal welche Reifenmarke Sie kaufen, Sie können fast nichts falsch machen. 28 von 37 untersuchten Modellen haben beim aktuellen ADAC-Sommerreifentest gute Noten erhalten. Vor allem Premium- und Qualitätsmarken wurden durchweg als „Besonders empfehlenswert“ oder „Empfehlenswert“ eingestuft. Nur Billigpneus von Zweit- und Drittmarken der großen Hersteller sowie bei uns relativ unbekannte Marken aus Fernost gehören zur Gruppe der „nicht empfehlenswerten“ Reifen.

Sommerreifen im Test

Sommerreifen 175/65 R 14 T
Diese Dimension kommt bei allen gängigen Modellen der Kleinwagen- und Kompaktklasse zum Einsatz, unter anderem beim Ford Fiesta, Mitsubishi Colt und Renault Clio. Das „T“ bedeutet, dass der Reifen bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h zugelassen ist. Als Sieger in dieser Kategorie gingen hervor:

Pirelli Cinturato P4
Fulda EcoControl
Continental EcoContact 3
Kumho Solus KH17

Sommerreifen 195/65 R 15 V
Dieses breitere Format ist vor allem bei den bekannten Mittelklassefahrzeugen zu finden, wie dem BMW 3er, Audi A4 oder Mazda 6. Das „V“ zeigt an, dass der Reifen bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h zugelassen ist. Am besten schnitten in dieser Dimension ab:

Pirelli P 6
Bridgestone Turanza ER 300
Vredestein Sportrac 3
Dunlop SP Sport Fastresponse

Auf den letzten Platz kam hier übrigens der chinesische Reifen Wanli S1095. Bei Bremstests aus Tempo 80 waren Autos mit dieser Bereifung noch 48 Stundenkilometer schnell, wo gut bereifte Fahrzeuge nach einer Vollbremsung schon standen. Also: Hände weg von Billigimporten aus Fernost! Geiz ist in diesem Fall nicht geil, sondern gefährlich.

Regelmäßiger Wechsel ist wichtig.

Noch ein Tipp Ihrer AUTOFIT® Autoprofis zum Schluss: Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie rechtzeitig von Winterreifen auf Sommerreifen umsteigen und umgekehrt. Während Winterreifen bei Temperaturen unter +7 Grad besser auf der Straße haften und durch ihr spezielles Profil auch mehr Traktion bei Schnee bieten, sind sie in der warmen Jahreszeit unterlegen. Sommerreifen erzielen dann in jedem Fall kürzere Bremswege.
Ihre AUTOFIT® Autoprofis beraten Sie gerne bei der Auswahl der passenden Sommerpneus und übernehmen für Sie den Reifenwechsel. Dabei begutachten wir auch gleich die Profiltiefe ihrer aktuellen Winterreifen, bevor Sie sie dann endgültig in die Sommerpause verabschieden können.

Umwelt

Jetzt Rußpartikelfilter nachrüsten und saubere Vorteile sichern.

Rußpartikelfilter schonen die Umwelt und Ihr Portmonee – seit 2007 erst recht. Denn endlich wird die Filter-Nachrüstung vom Staat steuerlich belohnt und erhöht zudem noch den Wiederverkaufswert Ihres Fahrzeugs. Auch die neue Kennzeichnungsverordnung fördert die saubere Technologie. Denn erst ein Rußpartikelfilter sichert älteren Diesel-Pkws die Zufahrt zu den städtischen Umweltzonen.

Steuerliche Vergünstigungen garantiert

Am 1. April 2007 trat das Gesetz zur Förderung von Partikelfiltern für Dieselfahrzeuge in Kraft. Danach erhält jeder, der seinen Diesel-Pkw mit einem Filter nachträglich ausstattet, eine einmalige Kfz-Steuer-Entlastung von € 300. Die Förderung gilt rückwirkend vom 1. Januar 2006 bis zum 31.12.2009. Wer nicht nachrüstet, zahlt hingegen drauf – und zwar € 1,20 pro 100 ccm Hubraum. Diese Strafbesteuerung gilt vom 1. April bis zum 31. März 2011. Das heißt: Bei einem Durchschnittswagen fallen etwa € 25 zusätzliche Kfz-Steuern pro Jahr an! Eine Nachrüstung rechnet sich aber nicht nur aus steuerlicher Sicht für Sie – auch in Hinblick auf den Wiederverkaufswert Ihres Dieselfahrzeugs. Das zeigt schon ein Blick auf die EurotaxSchwacke Liste. Hier verzeichnet ein Pkw mit Rußpartikelfilter eine durchschnittliche Wertsteigerung von rund
€ 600 – im Gegensatz zu einem Diesel ohne Filter.

Kennzeichnungsverordnung stoppt „Raucher“

Weitere Argumente für die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters liefert die „Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge“. Sie ermöglicht es den Kommunen, durch Fahrverbote für saubere Stadtluft zu sorgen. Ab Januar 2008 werden die ersten Umweltzonen in Städten wie z.B. Berlin, Stuttgart, Hannover, Mannheim und München eingeführt. Weitere Städte folgen.
Nach der Kennzeichnungsverordnung werden Kraftfahrzeuge entsprechend ihrer Partikelemission in vier Schadstoffgruppen eingeteilt. Die Schadstoffgruppen 2 bis 4 werden durch farbige Plaketten (rot, gelb oder grün) gekennzeichnet und orientieren sich an den europäischen Grenzwertstufen. Diese Fahrzeuge sind von den Verkehrsbeschränkungen in den Umweltzonen ganz oder teilweise ausgenommen. Kraftfahrzeuge der Schadstoffgruppe 1 erhalten keine Plakette und müssen mit massiven Fahrverboten rechnen.
Ausgabestellen für die Plaketten sind neben den Kfz-Zulassungsstellen, die Technischen Überwachungsvereine (TÜV) und über 30.000 zur Abgasuntersuchung zugelassene Werkstätten.
Um Fahrbeschränkungen in Umweltzonen zu vermeiden, sollten Sie Ihren Wagen rechtzeitig mit einem leistungsfähigen Rußpartikelfilter nachrüsten. Er sorgt dafür, dass selbst starke „Raucher“ älterer Fahrzeuggenerationen eine Einstufung in eine bessere Partikel-Schadstoffklasse erreichen. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Filtertypen unterschieden: Teil- und Vollfiltersysteme.

Jetzt Rußpartikelfilter nachrüsten und saubere Vorteile sichern.

Teilfiltersysteme (offen): einfach nachrüsten
Bei diesem Filtertyp durchlaufen die Fahrzeugabgase mit den Rußpartikeln das Filtergehäuse. Die gasförmigen Bestandteile strömen durch das Filtermaterial hindurch, die Rußteilchen inkl. der Feinstpartikel werden im Filter zurückgehalten. Je nach Hersteller unterscheiden sich das Material und der Aufbau der Filter. So sind in einigen Systemen dünne Stahlfolien in einer besonderen Strömungsleittechnik verbaut, während andere Systeme Filtertaschen verwenden.

Durch einen sich ständig wiederholenden chemischen Prozess regenerieren (reinigen) sich Teilfiltersysteme kontinuierlich von selbst: Bei einer ausreichenden Abgastemperatur (> 200 °C) startet die Regeneration des abgelagerten Rußes. Dabei wird mit Hilfe des vorgeschalteten Oxidationskatalysators Stickstoffdioxid (NO2), gebildet, das die eingelagerten Rußpartikel oxidiert und abbaut.

Diese Selbstreinigung der Systeme hat große Vorteile: Die Filter können nicht verblocken und Regenerationsfahrten wie bei manchen Seriensystemen sind nicht erforderlich. Ebenso wenig werden zusätzliche Regenerationshilfen benötigt, wie z.B. eine Unterstützung des Motormanagements oder die Zugabe von Additiven. Teilfiltersysteme lassen sich somit einfach nachrüsten, verfügen aber nicht über die gleiche gute Filterleistung wie Vollfiltersysteme.

Vollfiltersysteme (geschlossen): sehr gute Filterwirkung
Vollfilter bzw. aktiv geregelte Filtersysteme können bis zu 100% des Feinstaubes zurückhalten. Bei diesem System wird das mit Rußpartikeln versetzte Abgas durch poröses Filtermaterial geführt. Je nach dem, ob die gefilterten Partikel sich vorwiegend auf der Oberfläche oder im Innern des Filtermaterials ansammeln, spricht man von Oberflächen- oder Tiefenfiltern.

Die sich bildende Partikelschicht, der so genannte Filterkuchen, verstopft nach und nach die Öffnungen des Filters. Der Abgasgegendruck steigt an. Um den Motor zu schützen, müssen die eingelagerten Partikel von Zeit zu Zeit verbrannt werden. Dies geschieht je nach Bauart durch eine motorgesteuerte Nacheinspritzung von Kraftstoff, die Zuführung von Additiven oder von Strahlungswärme.

In jedem Fall ist eine aufwändige Regeleinrichtung mit Einbindung in die Motorelektronik erforderlich. Deshalb ist der Einbau eines aktiv geregelten Filters mehr als doppelt so teuer wie ein Teilfiltersystem.

Ihr Partnerbetrieb von AUTOFIT® vor Ort berät Sie gerne ausführlich zu allen zugelassenen Rußpartikelfiltern, den Nachrüstkosten und steuerlichen Vorteilen. Natürlich sorgen die Partnerbetriebe von AUTOFIT® auch gleich für den fachgerechten Einbau. Schauen Sie einfach mal vorbei – der Umwelt und Ihrem Portmonee zuliebe.

Servicethemen

Freie Fahrt zur freien Werkstatt!

Seit 2002 gilt die neue GVO: Die freien Werkstätten sind spätestens seither die richtigen Ansprechpartner in Sachen Kompetenz, Service und fairen Preisen!

Die Verordnung hat das Ziel, einen wirksamen Wettbewerb auf dem Kfz-Service-, Reparatur- und Ersatzteilmarkt zu erreichen. Jeder Autofahrer in Europa soll das Recht und die Möglichkeit haben, sein Fahrzeug in einer Werkstatt seiner Wahl zu wettbewerbskontrollierten Preisen reparieren und warten zu lassen.

Hier einige Tipps, wie Sie als Werkstattkunde und Autobesitzer den maximalen Nutzen aus dieser Verordnung ziehen können:

Führen Sie auch bei einem Neuwagen einen Preis- und Leistungsvergleich durch. Vergleichen Sie die Kosten und den geleisteten Service einer Markenwerkstatt mit einer freien Werkstatt. Fachlich sind die Freien durch Schulungen und technische Hotline gleich auf — die größere Kundennähe bei günstigen Preisen gibt hier oft den Ausschlag für die nicht markengebundenen Betriebe.
Ob Freie oder Markenwerkstatt: Achten Sie darauf dass die vorgeschriebenen Arbeiten im Gewährleistungszeitraum frist- und fachgerecht ausgeführt werden. Bewahren Sie Rechnungen und Belege auf! Nur mit diesen Nachweisen ist der Hersteller zu Gewährleistung und Garantien verpflichtet.
Bestehen Sie beim Besuch einer freien Werkstatt auf Einträgen ins Serviceheft, fügen Sie nach Möglichkeit einen ausführlichen Beleg der ausgeführten Arbeiten bei! Mit diesen Nachweisen sind die Gewährleistung und darüber hinausgehende Garantien durch den Autohersteller gesichert.
Fragen Sie in freien Betrieben und auch in einer Markenwerkstatt gezielt nach Ersatzteilen in Erstausrüsterqualität vom freien Teilemarkt bzw. einem Preisvergleich, Gewährleistung und Garantien bleiben bestehen!
Die Vertragspartner vor Ort wissen oft nicht genau Bescheid, bestehen Sie auf den hier dargestellten Tatsachen! Klärung bringt die Beteiligung der Service-Zentrale des Herstellers.
Haben Sie einen Gewährleistungs- oder Garantiefall am Auto, suchen Sie in jedem Fall eine Markenwerkstatt auf! Der Hersteller ist nicht verpflichtet für solche Fälle aufzukommen, in denen die Arbeiten in einer Nicht-Markenwerkstatt ausgeführt wurden.  

Pflege und Wartung

Additive: Wahrheit oder Dichtung?

Über die Wirksamkeit von Kraftstoff- und Öl-Additiven streiten sich Fachleute und Laien schon seit Jahren. Geldmacherei wird den Herstellern von Kritikern vorgeworfen, diese kontern mit Gutachten und Untersuchungen, die den Beitrag zum Umweltschutz und die Wirksamkeit ihrer Produkte in Puncto Verschleißreduzierung und Motorlebensdauer belegen.

Grundsätzlich muss zwischen Zusätzen für das Kraftstoff- und das Ölsystem unterschieden werden. Während die einen über den Tank, die Benzinpumpe und die Einspritz- bzw. Vergaseranlage an ihren Wirkungsort finden, gelangen die anderen über den Öleinfüllstutzen in den Ölkreislauf.

Kraftstoff-Additive
Die Zugaben zum Diesel- oder Ottokraftstoff werden nach der Verdichtung im Verbrennungsraum verbrannt und wirken auf ihrem Weg durch das Leistungs- und Aufbereitungssystem Verschleiß hemmend und lösen bestehende Ablagerungen. Das Einspritzsystem oder auch der Vergaser werden zuverlässig gereinigt und sauber gehalten, Verunreinigungen im Verbrennungsraum, in Einspritzdüsen, Kraftstoffleitungen und an Ventilen werden abgebaut. Darüber hinaus erfahren der obere Zylinderbereich und die Ventilschäfte eine zusätzliche Schmierung. All dies führt letztendlich zu geringeren mechanischen Beanspruchungen und wirkt sich positiv auf die Lebensdauer aus. Die Zusätze bewirken, dass sich Kondenswasser und Kraftstoff verbinden und so problemlos durch das Kraftstoffsystem abfließen können. Ein positiver Nebeneffekt einiger Additive, gerade während Urlaubs-Reisen in Länder mit minderer Kraftstoffqualität: Der Wirkungsgrad des Kraftstoffs und die Verbrennung verbessern sich, indem die Zusätze den Oktan- bzw. Cetanwert erhöhen. So reduzieren sich schädliche Abgase und der Kraftstoffverbrauch, insgesamt läuft der Motor kultivierter und startet kalt leichter.

Motoröl-Additive
Während die Kraftstoff-Zusätze nach erfolgtem „Einsatz“ verbrennen, existieren für den Ölkreislauf zwei grundsätzlich unterschiedliche Additiv-Familien. Die eine wird als Reiniger vor anstehendem Ölwechsel eingefüllt, der Motor dann für etwa 15 Minuten gestartet. Der Motor wird durch diesen Vorgang innen gereinigt. Hochwirksame Reinigungs-Additive lösen die Schlamm- und Lackbildner, „knacken“ und zerkleinern Verkokungen und Ablagerungen, umhüllen die festen Partikel und flüssige Verunreinigungen. Sie werden durch das Öl abtransportiert und beim Ölwechsel mit dem Altöl entsorgt. Nach einem derart vorbereiteten Ölwechsel kann das Frischöl seine ganze Leistungsfähigkeit optimal entfalten: Der Motor ent-wickelt wieder seine volle Leistung, läuft verschleißärmer, das Abgasverhalten wird optimiert und Mangelschmierung wirksam verhindert. Die andere Gattung wird nach dem Filter- und Ölwechsel dem Frischöl beigegeben und wirkt im Dauerbetrieb. Sie verringert den Verschleiß, indem auf den „Reibungspartnern“ im Motor eine sehr dünne, unter Verschleißbedingungen verformbare Gleitschicht aufgebaut wird, die mindestens 50.000 km wirksam bleibt. Daraus ergeben sich folgende Vorteile: Wesentliche Verschleißminderung, längere Motor-Lebensdauer, Kraftstoff- und Schadstoffreduzierung durch den Leichtlauf-effekt, optimale Motor-Leistung und ruhiger Lauf.

Wirksamkeit
Grundsätzlich ist die Verwendung von Additiven kein Muss. Entscheidet man sich jedoch für ein Additiv ist, unbedingt darauf zu achten, dass diese hinsichtlich ihrer Unbedenklichkeit und Wirksamkeit testiert sind. Der Anbieter LIQUI MOLY weist beispielsweise bei seinem hochwirksamen Motor-System-Reiniger bereits auf der Verpackung erkennbar auf ein entsprechendes Testat durch den TÜV-Thüringen hin. Einige Autohersteller wie etwa Audi empfehlen sogar die Verwendung derartiger Kraftstoffadditive. Denn: Durch die Zugabe von Additiven mit entsprechender Prüfung verringert sich erwiesenermaßen die Reibung im Motor, hierdurch entsteht weniger Verschleiß, damit ist eine höhere Lebensdauer des Motors möglich. In Zweifelsfällen sollten Additive aber erst nach Rücksprache mit einer Fachwerkstatt verwendet werden. 

Zubehör

Wackelpartie beim Fahrradtransport?

„Achtung Autofahrer: Auf der A1 zwischen Münster-Nord und Greven Gefahr durch ein Fahrrad auf der Fahrbahn!” Solche Verkehrsmeldungen sind leider kein Einzelfall. Der Transport von Fahrrädern auf oder am Auto erfordert zuverlässige Trägersysteme und eine gehörige Portion Sorgfalt.

Meist wollen passionierte Radfahrer auch im Urlaub oder bei Radtouren außerhalb der „Hausstrecken” nicht auf ihr gewohntes Sportgerät verzichten. So bleibt die Anschaffung eines Fahrradträgers unumgänglich. Kein leichtes Unterfangen, denn unterschiedliche Systeme und eine beachtliche Preisspanne stellen den Käufer schnell vor die Qual der Wahl.

Dachträgersysteme
Grundsätzlich stehen drei Grundsysteme zur Auswahl:
Der „Klassiker” ist der Dachträger. Hier werden in der Regel modulare Systeme bestehend aus einem Grundträger und speziellen Aufnahmekomponenten angeboten. Gerade für Autofahrer, die nicht nur Fahrräder transportieren wollen, sondern auch Dachboxen, Skier oder sonstige Lasten eignet sich dieses System aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Und dieser besteht gleich aus mehreren Negativeigenschaften. Sieht man einmal von den recht teuren Modellen mit Liftfunktion (z.B. durch Gasdruckfedern) ab, erfordert die Verladung einige Muskelkraft und etwas Übung. Darüber hinaus muss bei dieser Transportart mit einem bis zu 20 Prozent erhöhten Kraftstoffverbrauch gerechnet werden, auch wenn man sich schon aus Sicherheitsgründen mit der Höchstgeschwindigkeit an der 130er-Marke orientieren sollte. Eine unsachgemäße Montage oder minderwertige System sorgen bei Vollbremsungen oder Unfällen schnell dafür, dass sich nicht nur die Fahrräder, sondern oft auch das Trägersystem aus den Befestigungen reißen und zu gefährlichen Geschossen werden. Ein weiterer Nachteil: Bei den hohen Dachaufbauten sind Parkhäuser, Carports oder Garagen im Normalfall nicht mehr befahrbar. Ein Tipp: Kleben Sie sich einen Hinweiszettel ans Armaturenbrett. Denn nicht selten kommt es vor, dass unachtsame Fahrer das „schnelle Abladen” an der Garageneinfahrt praktizieren.

Heckträger
Wesentlich komfortabler, sicherer und Kraftstoff sparender sind Systeme zur Heckmontage. Sie sind nicht multifunktional wie ihre „Kollegen vom Dach”, jedoch die richtige Wahl für Käufer, bei denen Komfort und Sicherheit im Vordergrund stehen. Preislich können die für nahezu jeden Fahrzeugtyp verfügbaren Systeme durchhaus mit hochwertigen Dachsystemen mithalten. Zu beachten ist allerdings, dass die Sicht nach hinten meist deutlich eingeschränkt ist. Zudem ist von Systemen abzuraten, bei denen die Heckklappe erst nach dem Herunternehmen der Fahrräder bedienbar ist, denn diese erweisen sich in der Praxis oft als echte Komfort-Killer.  

Wackelpartie beim Fahrradtransport?

Systeme für Anhängerkupplungen
Ideale Montagevoraussetzungen haben Fahrzeuge mit Anhängerkupplung. Hier lassen sich die Träger einfach an die Kupplung montieren und so entsteht eine absolut feste Verbindung. Da die Heckleuchten durch die Träger abgedeckt werden, verfügen die Systeme über eine separate Lichtleiste, die über die Steckerverbindung am Fahrzeug mit Strom versorgt wird. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Stecker auf beiden Seiten zueinander passen, denn es gibt diese in sieben- und dreizehnpoliger Ausführung. Passen sie nicht, ist auch das kein Problem. Im Fachhandel sind entsprechende Adapter ab etwa 25 Euro erhältlich. Ansonsten gelten für dieses System die gleichen Einschränkungen wie für solche zur Montage an der Heckklappe. Der kostenintensive Einbau einer Anhängerkupplung nur für den Fahrradtransport rechnet sich allerdings nur in den seltensten Fällen.

Auch hier ein Tipp: Beachten Sie, dass für diese Variante ein drittes Nummernschild (ohne HU- und Zulassungssiegel) benötigt wird.

Qualität und Sicherheit haben ihren Preis
Das Fazit der regelmäßig von Testinstituten und Automobilverbänden durchgeführten Vergleichstests lässt sich verkürzt so formulieren: Hände weg von Billigprodukten. Häufig fördern Material- und Crash-Versuche erschreckende Ergebnisse zu Tage aus denen klar wird, dass Discount-Preise meist zu Lasten der Materialqualität und der Sicherheit gehen. Die Tatsache, dass ein Produkt über eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) verfügt ist allein noch kein ausreichendes Qualitätsmerkmal. Hochwertige Markenprodukte wie beispielsweise von Thule schneiden meist bei Tests ohne gravierende Beanstandungen ab und zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus. Zudem gibt es hier kaum Probleme mit der Ersatzteil- und Zubehörbeschaffung. Vor dem Kauf ist jedoch ein Blick in die einschlägigen Testmagazine und Internetportale oder die Beratung durch den Fachhandel oder eine Kfz-Werkstatt zu empfehlen.

Lichttest Special

Intakte Beleuchtung — Ein Plus an Sicherheit

Die Bilanz ist erschreckend: Mehr als ein Drittel aller Fahrzeuge hat Beleuchtungsmängel! Oft vom Fahrer unbemerkt. Über 40 % aller Unfälle ereignen sich zu Abend- und Nachtzeiten. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind daher „einäugige” Autos, defekte Rückleuchten und falsche Scheinwerfereinstellungen ein besonderer Risikofaktor. Eine kurzfristige Überprüfung der Beleuchtungsanlage durch einen Fachmann ist also ein Muss. Meist sind die hier festgestellten Mängel schnell behoben und selbst wenn matte Scheinwerferreflektoren oder Kondenswasser im Leuchtengehäuse Handlungsbedarf über Einstellarbeiten hinaus erkennen lassen, ist das in einem AUTOFIT®-Betrieb kein Problem.

Jeder AUTOFIT® Partner führt diesen Check kurzfristig und schnell durch. Holen Sie sich das Plus an Sicherheit!

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